Zen-Gefühl fürs Badezimmer

Wenn man den Spa-Bereich in einem 5-Sterne-Wellness-Bereich betritt, man unmittelbar von einer sanften Ruhe empfangen wird, die alle Sinn anspricht und beruhigt, die einen unmittelbar im Moment ankommen lässt und auf eine wundersame Art plötzlich völlig entschleunigt. Wie schafft man es diesen Spa-Effekt für das eigene Badezimmer auch hinzubekommen?

Fotos auf der Seite: Unsplash

 

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ALTE ELEMENTE INTEGRIEREN

Die Grund-Badezimmer-Ausstattung ist meistens sehr steril und kalt – mit glatten, glänzenden Oberflächen und einem harten Weiß. Um dies aufzubrechen eignen sich vor allem alte Stücke wie alte französische Spiegel, schöne Vintage-Holz-Kommoden oder ähnliches. Sie bilden einen perfekten Gegensatz und schaffen im Badezimmer Gemütlichkeit. Versuche auch möglichst unterschiedliche Materialien zu verwenden: Holz, Metall, Leder, Korb etc. – je unterschiedlicher die Materialen sind, umso schöner wird das Ergebnis.

 

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RUNDE ELEMENTE

Häufig besteht ein Badezimmer aus überwiegend eckigen Elementen. Gerade die Fließen und die Dusche sind meistens in eckigen Formen gehalten, je nach Badezimmer auch die Badewanne. Um dies auszugleichen, sollten so viele runde Elemente wie möglich ins Badezimmer integriert werden. Überwiegt zu sehr eine Form – wie das eckige – wirkt der Raum nicht harmonisch.

So bietet es sich beispielsweise an einen runden Spiegel aufzuhängen, Vasen aufzustellen, einen runden Hocker  zu integrieren oder runde Körbe aus Stroh zu verwenden (die auch super als Aufbewahrungselement sind).

 

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MÖGLICHST GROSSEN MATERIAL-KONTRAST

Man tendiert dazu, gleiche Materialen miteinander zu kombinieren. D.h. in einem Badezimmer mit weißen Fließen neigt man dazu ein weißes Hochglanz-Sideboard zu kaufen. Dies würde allerdings nur den kalten Effekt der Fließen unterstützen. Am schönsten sehen Materialen miteinander aus, die einen sehr starken Kontrast aufweisen – z.B. sehr rauhes Holz zu Hochglanz oder weicher Samt zu Beton-Oberflächen.

Der starke Kontrast hebt die Besonderheit beider Materialen umso stärker hervor – gerade im Bad mit vielen Fließen ist es extrem wichtig einen Gegenakzent zu setzen.

 

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SCHÖNES ZEIGEN - ABER GEORDNET

Parfum-Flakons sehen wunderschön aus – daher machen sie auch ein Bad schöner. Werden sie beispielsweise auf ein Tablett gestellt, so erhalten sie einen Rahmen und können besser wirken. Teste einmal, welchen Unterschied es macht, wenn verschiedene Elemente auf einem Tablett geordnet stehen statt ohne einen Rahmen einfach so. Besonders schön sind hierfür z.B. Spiegel-, Marmor- oder alte Holz-Tablett.

Pinsel, Lippenstifte oder Wattestäbchen sehen in Gläsern wunderschön aus – auch hier gibt es tolle alte Varianten.

 

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UNSCHÖNES IN ORDNUNGSBOXEN

Im Bad benötigt man ja leider sehr viel, was optisch keinen Preis gewinnt. (Wenn man nicht ausschließlich für alles Chanel oder Jo Malone verwendet). Alles, was nicht schön ist, sollte optimaler Weise in schönen Ordnungselementen oder Schränken verschwinden. Strohkörbe, Holzschachteln oder ähnliches sehen z.B. wunderschön aus.

 

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BLUMEN UND PFLANZEN

Der letzte und wichtigste Punkt: Blumen und Pflanzen: Erst mit Blumen kommt Frische und Lebendigkeit in den Raum und damit ein Element, dessen Effekt nicht durch normale Gegenstände erzielt werden kann. Statt frischer Blumen sind z.B. auch Gräser oder getrocknete Blumen eine Möglichkeit. Farn und Orchideen fühlen sich im Bad besonders wohl. Man kann diesen Effekt auch maximieren und einen kleinen Dschungel im Bad schaffen – mit z.B. Hängepflanzen.

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