Vermeide diese Fehler beim Rosen-Schneiden

Rosen zu schneiden ist nicht schwer. Dennoch muss man unbedingt ein paar Fehler vermeiden – sonst wird die Rose nicht blühen.

Foto: Unsplash

 

Strauchrosen

Strauchrosen werden im Frühling geschnitten. Der richtige Zeitpunkt ist dann gekommen, wenn die Forsythien blühen – in der Regel Ende Februar/Anfang März.

Geschnitten werden Strauchrosen stets so, dass noch 3-5 Augen am Stil verbleiben. Es wird dabei über einem nach außen zeigenden Augen geschnitten. Dies stellt sicher, dass die Rose nach Außen statt zur Mitte austreibt. Alte Triebe, die älter als 4-5 Jahre sind, werden komplett weg geschnitten. Ebenso sollten schwache und eingetrocknete Triebe geschnitten werden. Falls es sich um eine mehrmals im Jahr blühende Rose handelt, sollten die verblühten Rosen über einem fünfblättrigen Blatt (nicht dreiblättrigen) abgeschnitten werden. So wird die Rose erneut blühen. Im Herbst können die Blüten stehen bleiben, so bilden sich schöne Hagebutten. Diese werden auch von den Tieren geliebt.

 

Heckenrosen

Heckenrosen dürfen im Frühling auf keinen Fall geschnitten werden. Sie blühen am zweijährigen Holz. Schneidet man sie im Frühling, werden sie im Folgejahr nicht blühen. Hier erfolgt der Schnitt falls gewünscht nach der Blüte. Notwendig ist ein Schnitt grundsätzlich allerdings nicht.

 

Kletterrosen

Bei Kletterrosen muss unbedingt beachtet werden, ob sie einmal pro Jahr blühen oder mehrmals. Einmal pro Jahr blühende Rosen werden nach der Blüte im Sommer geschnitten. Mehrmals blühende Rosen im Frühling zur Forsythienblüte. Bei der Kletterrose werden nur dünne, kranke und tote Triebe geschnitten. Gesunde starke Triebe biegt man horizontal zur Seite und bindet sie an der Kletterhilfe fest. Ein Rückschnitt darf hier nicht erfolgen. Das horizontale Befestigen sorgt dafür, dass mehr Blüten gebildet werden.

 

Bodendeckerrosen

Generell sollte im Frühjahr zur Forsythienblüte geschnitten werden. Dabei sollten kranke, tote und schwache Triebe entfernt werden. Ein wirklicher Rückschnitt reicht bei Bodendeckerrosen alle 4-5 Jahre. Hierdurch sichert man einen kompakten Wuchs. In jedem Fall sollten mindestens 2 Augen stehen bleiben, wobei das obere Auge nach außen zeigen sollte. Verblühte Rosenblüten sollten über einem fünfblättrigen Blatt nach der Blüte geschnitten werden.

 

Die richtige Schere

Generell sollte nur mit einer wirklich scharfen und sauberen Garten-Schere geschnitten werden. Ansonsten besteht die Gefahr die Pflanze zu verletzen und sie damit anfällig für Schädlinge und Krankheiten zu machen.